Zum Inhalt springen

Manchmal ist das Problem keine Webseite. Sondern eine Tabelle, die längst niemand mehr überblickt, ein Ablauf, den drei Personen per Mail koordinieren, oder ein Formular, das jemand von Hand abtippt. Dafür baue ich Werkzeuge, die genau auf Ihren Betrieb zugeschnitten sind.

Woran Sie merken, dass es Zeit ist

Es gibt ein paar verlässliche Anzeichen. Eine Tabelle, die mehrere Personen gleichzeitig bearbeiten und die deshalb regelmäßig in Versionen zerfällt. Ein Vorgang, der nur funktioniert, weil eine bestimmte Person weiß, in welcher Reihenfolge sie die Schritte macht. Zahlen, die jemand monatlich aus drei Systemen zusammenkopiert.

In diesen Fällen kostet der bestehende Zustand jeden Monat Zeit, ohne dass das je auf einer Rechnung erscheint. Eine passende Anwendung macht diese Kosten sichtbar und danach überflüssig.

Was dabei entsteht

Typisch sind Kundenportale mit Anmeldung, in denen Unterlagen, Termine oder Aufträge einsehbar sind. Konfiguratoren, die aus Auswahlmöglichkeiten ein verbindliches Angebot rechnen. Buchungs und Anfragestrecken, die Verfügbarkeiten prüfen und Bestätigungen versenden. Interne Oberflächen, in denen Ihr Team Daten pflegt, ohne eine Tabelle zu öffnen.

Dazu kommen Schnittstellen zu dem, was Sie schon nutzen. Warenwirtschaft, Buchhaltung, Kalender, Zahlungsdienstleister. Eine neue Anwendung soll vorhandene Systeme anbinden und nicht ersetzen, sonst wird aus einem überschaubaren Projekt eine Migration.

Wie ich das aufbaue

Angefangen wird bei den Daten und nicht beim Aussehen. Welche Objekte gibt es, wie hängen sie zusammen, wer darf was sehen und ändern. Diese Fragen klingen trocken, entscheiden aber darüber, ob die Anwendung in zwei Jahren noch erweiterbar ist oder ob jede neue Anforderung an einer alten Annahme scheitert.

Technisch läuft alles über Next.js, React und TypeScript, mit PostgreSQL als Datenbank. Typsicher vom Datenmodell bis zur Schaltfläche, damit ein falsches Feld beim Bauen auffällt und nicht bei Ihnen im Betrieb. Rechte werden auf dem Server geprüft und nie im Browser, Eingaben grundsätzlich als unvertrauenswürdig behandelt.

In kleinen Schritten statt im großen Wurf

Große Softwareprojekte scheitern selten an der Technik und fast immer daran, dass zwölf Monate lang niemand sieht, was entsteht. Ich schneide deshalb klein: Wir bestimmen den einen Ablauf, der am meisten weh tut, und lösen zuerst nur den. Meist ist das nach wenigen Wochen im Einsatz.

Danach entscheiden Sie auf Basis von echter Erfahrung, was als Nächstes kommt. Das ist nicht nur angenehmer, es ist auch günstiger, weil Funktionen, die sich im Betrieb als überflüssig erweisen, gar nicht erst gebaut werden.

Sicherheit ist keine Zusatzoption

Sobald eine Anwendung Anmeldungen kennt und Daten speichert, wird sie zum Ziel. Das ist keine Panikmache, das lässt sich in jedem Serverprotokoll nachlesen. Absicherung nach den OWASP Top 10 gehört bei mir deshalb zum Lieferumfang und nicht in ein Zusatzangebot.

Konkret heißt das: strenge Prüfung aller Eingaben, Schutz gegen Einschleusen von Datenbankbefehlen und Skripten, abgesicherte Sitzungen, Begrenzung der Anfragen an sensible Endpunkte, strenge Sicherheitskopfzeilen und geprüfte Datensicherungen. Auf Wunsch bekommen Sie ein Protokoll darüber, was getestet wurde.

Häufige Fragen

Ab welcher Größe lohnt sich das?
Eine gute Faustregel ist die Zeit, die ein Ablauf heute frisst. Wenn zwei Personen wöchentlich je drei Stunden mit Abtippen und Nachfragen verbringen, sind das über ein Jahr rund dreihundert Stunden. Ab dieser Größenordnung rechnet sich eine eigene Lösung fast immer, unabhängig von der Zahl der Mitarbeiter.
Warum keine fertige Software von der Stange?
Wenn es eine gute fertige Lösung gibt, sage ich Ihnen das und empfehle sie. Das ist kein seltener Fall und ehrlicher, als etwas nachzubauen, das es schon gibt. Eine eigene Anwendung lohnt sich, wenn Ihr Ablauf sich von der Norm unterscheidet oder wenn Sie sonst drei Werkzeuge nebeneinander betreiben und die Daten zwischen ihnen von Hand bewegen müssten.
Was passiert, wenn Sie später nicht mehr verfügbar sind?
Eine berechtigte Frage bei einem Einzelunternehmer. Der gesamte Quelltext liegt in einem Repository, auf das Sie Zugriff haben, dokumentiert und ohne exotische Abhängigkeiten. Ein anderer Entwickler mit Next.js Erfahrung kann übernehmen. Ich baue bewusst nichts, das nur ich verstehe.
Wie läuft die Abrechnung?
Der erste, klar abgegrenzte Ausschnitt wird zum Festpreis gebaut, damit Sie das Risiko kennen. Alles Weitere entweder ebenfalls als Festpreis pro Ausbaustufe oder nach Aufwand mit vereinbarter Obergrenze, je nachdem wie klar die Anforderung ist. Sie sehen jederzeit, woran gearbeitet wurde.
Wem gehören die Daten und der Quelltext?
Ihnen. Die Daten liegen in Ihrer Datenbank, auf Wunsch ausschließlich in Deutschland, und lassen sich vollständig exportieren. Am Quelltext erhalten Sie die Nutzungsrechte für Ihr Projekt. Es gibt keine Lizenz, die Sie an mich bindet, und keine Klausel, die einen Wechsel teuer macht.

Klingt passend?

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen eine Einschätzung zu Umfang, Aufwand und Zeitrahmen, ohne Verkaufsgespräch.

Individuelle Webanwendungen statt Standardsoftware | DevBit