Nicht jeder Betrieb braucht zwanzig Unterseiten. Manchmal ist eine einzige, richtig gute Seite genau das Richtige: schnell online, überschaubar im Preis und trotzdem auf einem Niveau, das man sonst von deutlich größeren Budgets kennt.
Für wen sich eine Seite lohnt
Ein One Pager passt, wenn sich Ihr Angebot in einer klaren Geschichte erzählen lässt. Der Handwerksbetrieb, die Praxis, das Restaurant, die Kanzlei, der Coach. Alles, was ein Besucher wissen muss, steht auf einer Seite, in der Reihenfolge, in der er es wissen will, und am Ende steht der Weg zur Kontaktaufnahme.
Eine Landingpage ist der engere Verwandte davon: eine Seite für genau einen Anlass. Eine neue Leistung, eine Kampagne, eine Aktion. Sie führt auf ein einziges Ziel zu, und weil sie nichts anderes tut, lässt sich sehr genau messen, ob sie funktioniert.
Puristisch oder aufwendig, Sie entscheiden
Es gibt zwei Wege, und beide sind gut. Der ruhige Weg setzt auf klare Typografie, viel Weißraum und schnelle Ladezeiten. Nichts bewegt sich, nichts lenkt ab, alles ist sofort lesbar. Das wirkt seriös und altert ausgesprochen gut.
Der aufwendige Weg nutzt alles, was moderne Browser hergeben: Inhalte, die beim Scrollen sanft einlaufen, Übergänge zwischen Bildern, Elemente, die auf die Maus reagieren, im Einzelfall auch dreidimensionale Szenen. Das kostet mehr Zeit in der Umsetzung und braucht eine sichere Hand, damit es edel bleibt und nicht überdreht wirkt. Wenn Sie sich abheben wollen, ist es genau der richtige Hebel.
Was ich in beiden Fällen nicht mache: Geschwindigkeit gegen Effekt eintauschen. Auch die aufwendige Fassung lädt unter einer Sekunde, weil Bewegung sparsam und auf der richtigen Ebene umgesetzt wird.
Was immer dabei ist
Die Seite ist auf dem Telefon genauso gut bedienbar wie am großen Schirm, denn dort kommt heute die Mehrheit Ihrer Besucher an. Sie ist barrierearm aufgebaut, mit sinnvoller Überschriftenstruktur und Tastaturbedienung. Impressum und Datenschutzerklärung sind rechtssicher eingerichtet.
Dazu kommt ein Kontaktformular, das gegen Missbrauch abgesichert ist und die Anfragen zuverlässig zustellt, und eine saubere Grundoptimierung für die Suche: sprechende Adressen, Titel und Beschreibungen, strukturierte Daten mit Ihrem Ort und Ihrem Einzugsgebiet.
Wie es weitergehen kann
Ein One Pager ist keine Sackgasse. Er ist so gebaut, dass später Unterseiten dazukommen können, ohne dass irgendetwas neu geschrieben werden muss. Viele Betriebe starten bewusst klein, sammeln ein halbes Jahr Erfahrung damit, was Besucher wirklich fragen, und bauen dann gezielt aus.
Genau diese Reihenfolge empfehle ich auch. Eine Seite, die von Anfang an alles können soll, kostet viel und trifft trotzdem oft daneben, weil noch niemand weiß, was gebraucht wird.
Häufige Fragen
- Was kostet ein One Pager?
- Die puristische Fassung liegt im unteren vierstelligen Bereich, die aufwendig animierte deutlich darüber, weil dort der Großteil der Zeit in Gestaltung und Feinschliff der Bewegungen fließt. Sie bekommen vorab einen Festpreis und keine Schätzung, die später wächst.
- Ich habe noch keine Texte und Bilder. Ist das ein Problem?
- Nein, das ist der Normalfall. Ich gebe Ihnen eine Gliederung vor, damit Sie nicht vor einem leeren Blatt sitzen, und formuliere Ihre Stichpunkte aus. Für Bilder empfehle ich eigene Aufnahmen statt Bildagenturmotiven, weil man einem Betrieb sofort ansieht, ob die Menschen auf den Fotos wirklich dort arbeiten.
- Kann ich Inhalte später selbst ändern?
- Ja, wenn Sie das möchten. Für Seiten, die selten geändert werden, ist ein einfaches Redaktionssystem oft unnötiger Ballast, und kleine Anpassungen erledige ich schneller als jede Schulung dauern würde. Wenn Sie regelmäßig selbst pflegen wollen, bauen wir ein schlankes System ein, das nur die Felder zeigt, die Sie wirklich brauchen.
- Ist eine einzelne Seite bei Google überhaupt konkurrenzfähig?
- Für Suchanfragen mit Ortsbezug sehr oft ja, denn dort zählen Nähe, Vollständigkeit der Angaben und Ladezeit mehr als die Anzahl der Unterseiten. Für breite, umkämpfte Begriffe reicht eine Seite nicht. Was in Ihrem Fall gilt, sage ich Ihnen vorher und nicht hinterher.
- Wie aufwendig sind die Animationen wirklich?
- So aufwendig, wie Sie es wollen. Ich zeige Ihnen vorab lauffähige Beispiele auf Ihrem eigenen Gerät, damit Sie den Unterschied sehen und nicht raten müssen. Wer Bewegung nicht mag, bekommt sie gar nicht, und wer das System auf reduzierte Bewegung gestellt hat, sieht sie ohnehin nie.
Klingt passend?
Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen eine Einschätzung zu Umfang, Aufwand und Zeitrahmen, ohne Verkaufsgespräch.